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Übersicht der Unterwasser- und Schwimmpflanzen (stehende Gewässer):

Krebsschere:
Die Krebsschere ist eine Schwimmpflanze, die kalkarme Gewässer liebt. Im Winter sinkt sie auf den Boden des Gewässers um im Frühjahr wieder aufzutauchen. Vermehren tut sich die Krebsschere vor allem durch Teilung.

Mumel:
Die Mumel ähnelt im Wachstum und den Blättern der Weißen Seerose. Die gelben Blüten der Mumel sind kleiner und weniger Spektakulär als die der Weißen Seerose.

Teichlinse:
Die Teichlinse ist eine Schwimmpflanze, die in stehenden Gewässern an der Wasseroberffläche schwimmt. In Nährstoffreichen Gewässern kann sie sich sehr stark ausbreiten. Die Teichlinse ist ein Kosmopolit.

 

Wasserkanne:
Die Wasserkanne ist eine Pflanze die der Seerose und der Mumel ähnelt. Die Blätter sehen wie kleine Seerosenblätter aus und die Blüten ähneln der Mumel. Die Wasserkanne wächst am Gewässergrund und verbreitet sich dort über Ausläufer.

Wasserfeder:
Die Wasserfeder ist eine feingliedrige Unterwasserpflanze, die das Gewässer sehr gut mit Sauerstoff versorgt. Während der Blüte bildet die Wasserfeder einen Blütenstand mit rosa Blüten oberhalb der Wasseroberfläche aus.

Wassernuss:
Die Wassernuss ist eine Pflanze, die an der Wasseroberfläche schwimmt. Am Ende des Jahres bildet sie einen Samen aus, der am Grund des Gewässers / Teichs überwintert. Da die Pflanze nur einjährig ist, ist der überwinternte Samen wichtig für die Wassernüsse im nächsten Jahr.

Wasserpest (Kanadische Wasserpest):
Die Wasserpest wurde aus Nordamerika eingeführt und ist hier nicht heimisch. Da nur weibliche Wasserpestpflanzen in Europa eingeführt wurden vermehrt sie sich nicht über Samen. Wegen ihrem schönen Aussehen und der hohen Sauerstoffproduktion wurde sie früher gerne in Gewässer gepflanzt. Da sie aber sehr stark wuchert und gerade Gartenteiche schnell zuwächst, sollte man sich sehr gut überlegen ob man statt der Wasserpest nicht heimische Pflanzen wie das Hornkraut oder die Wasserfeder im Gartenteich ansiedelt. Eine weitere negative Eigenschaft der Wasserpest ist, daß man sie nur schwer wieder entfernen kann. Bereits kleinste Pflanzenteile genügen, damit die Wasserpest wieder neu austreiben kann.

Weiße Seerose:
Die Weiße Seerose kommt in stehenden Gewässern vor, wo sie sich über Triebe am Boden oder über Samen vermehrt. In kleinen Teichen sollte die Weiße Seerose in Töpfen gehalten werden, da sie sonst leicht den ganzen Teich zuwuchern kann und dadurch den Teich verdunkeln kann. Die Weiße Seerose braucht eine Mindesttiefe von ca. 80 cm. Die Weiße Seerose ist ein Kosmopolit.

 

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